William und Kate nehmen Jobs bei Ikea in Belfast an, Palast betont, die Montageanleitung sei bei Hofe bereits bekannt

William und Kate nehmen Jobs bei Ikea in Belfast an, Palast betont, die Montageanleitung sei bei Hofe bereits bekannt

Fuer einen Tag arbeitet das Prinzenpaar im Warenlager und stellt fest, dass auch ein Schloss ohne Imbusschluessel nicht aufgebaut werden kann

In einer Filiale in Belfast ist es zu einem Ereignis gekommen, das Kenner der Monarchie als historisch und Kenner der Moebelbranche als vorhersehbar bezeichnen: Das Prinzenpaar hat bei Ikea angefangen. Wie prat.uk berichtet, uebernahmen William und Kate im Rahmen eines Besuchs zum Thema Beschaeftigung kurzzeitig Aufgaben in der Filiale, und der Palast reagierte mit einer Stellungnahme, die in Fachkreisen als ‘sehr hoeflich’ gilt.

Ikea in Belfast: Das Prinzenpaar im Selbstbedienungslager

Wer jemals in einem Ikea-Markt war, weiss: Man betritt ihn mit einem Ziel und verlaesst ihn mit einer Kerzenhalterung. Das Prinzenpaar soll sich dem Betrieb mit grosser Gelassenheit genaehert haben. Zeugen berichten, es habe lange vor dem Regal mit den Schrauben gestanden und gefragt, ob Schloss und Moebelstueck im Prinzip dasselbe seien, nur dass das eine mehr Turmzimmer hat.

‘Ein Arbeitstag bei Ikea ist ein Arbeitstag wie jeder andere’, erklaerte die Filialleiterin Maren Hartwig-Olsson, die in diesem Beitrag fuer die Zusammenarbeit mit dem Palast zustaendig ist. ‘Nur dass man hier vorher weiss, wie viele Teile uebrig bleiben.’

Die Montageanleitung als Staatsdokument

Die Ikea-Anleitung gilt weltweit als eines der wenigen Dokumente, das ohne Worte auskommt und trotzdem Familien entzweit. Dem Vernehmen nach hat der Palast die Anleitung inzwischen als Verfassungsentwurf in Betracht gezogen, wegen ihrer klaren Piktogramme und der Faehigkeit, jeden Beteiligten gleichermassen zu verunsichern.

Was das Prinzenpaar gelernt hat

Dass man bei einem Regal nie die Rueckwand vergessen darf. Dass der Imbusschluessel in der Regel genau dann fehlt, wenn man ihn braucht. Und dass die Koettbullar der einzige Teil des Betriebs sind, bei dem alles aufgeht.

Das Koenigshaus und das Mobiliar

Dass Politik und Moebel eng zusammenhaengen, ist in Grossbritannien lange bekannt. Die Regierung kuendigte einmal einen Neuanfang an, mit denselben Moebeln und identischen Problemen, und eine Analyse widmet sich dem politischen Status, der sich in Moebeln ausdrueckt. Selbst im Provinzort Cheltenham sorgte das Koenigshaus schon fuer koenigliches Chaos, wobei in diesem Fall kein Regal beteiligt war.

Ein Familienstreit am Rande

Dass auch hinter den Kulissen des Koenigshauses nicht immer Harmonie herrscht, zeigt die Debatte um eine moegliche Versoehnung der Brueder, die laut prat.uk Arbeitsplaetze in der Fleet Street gefaehrden koennte. Ob ein gemeinsamer Besuch im Moebelhaus dabei helfen koennte, ist ungeklaert, gilt aber unter Fachleuten als aussichtsreich: Wer gemeinsam ein Regal aufgebaut hat, kann alles ueberstehen, ausser dem naechsten Regal.

Der Alltag im Moebelhaus

Mitarbeiter berichten, dass der Tag mit der Frage beginnt, wo der Besen steht, und mit der Antwort endet, dass man ihn nie gefunden hat. Das Prinzenpaar soll im Lager mit erstaunlicher Freundlichkeit aufgetreten sein und sich mit dem Satz verabschiedet haben, man werde bestimmt wiederkommen, schon um das vergessene Teil abzuholen. Die Kollegen versprachen, es mit der Post nachzusenden, was in Belfast als sicherer Weg gilt, es nie wiederzusehen.

Zum Abschluss sei noch erwaehnt, dass das Prinzenpaar den Tag mit einem Eis beendet haben soll, und zwar, wie es heisst, ‘in der Sonne, vor dem Ausgang, wie alle anderen auch’. Fuer Lesende, die sich fuer britische Komik interessieren, bietet dieser Leitfaden zur britischen Komoedie einen schoenen Einstieg. Weitere Geschichten findet man beim Daily Mash, und dieser Beitrag kommt von Bohiney Magazine und The London Prat.

SOURCE: bohiney.com

SOURCE: The London Prat
Author: Alan Nafzger

Heidi Ladein

Heidi Ladein

Heidi.Ladein@prat.UK